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Pressemitteilung, 1. Oktober 2015

Einigung zwischen Verband deutscher Varietétheater VDVT und GEMA

Nach intensiven Verhandlungen seit August 2013 einigten sich der VDVT und die GEMA erstmals auf einen neuen Gesamttarifvertrag ab dem Jahr 2015 für die deutsche Varietébranche. Er stellt das Verhältnis beider Organisationen erstmals auf eine von beiden Seiten akzeptierte Grundlage. "Die Gespräche verliefen nicht immer reibungsfrei", so der Präsident des VDVT Robert Mangold, Geschäftsführer des Frankfurter Tigerpalasts, "doch für die nächsten Jahre haben unsere Mitgliedsunternehmen mit dem Abschluss eine wirtschaftlich planbare Situation, die es erlaubt wieder optimistisch in die Zukunft zu blicken." GEMA-Direktor Jürgen Baier: "Wir freuen uns, dass durch den Abschluss dieses Gesamtvertrages und der dadurch vereinbarten Vergütungssätze ‚Varieté' ein weiterer Schritt zur Linearisierung des Tarifwerkes gegangen wurde. Dies schafft Transparenz in den Tarifen und ermöglicht eine angemessenen Vergütung der Musikschaffenden."

Der Gesamtvertrag tritt rückwirkend zum 1. Januar 2015 in Kraft, er hat eine Gültigkeit von drei Jahren; die Höhe der GEMA-Sätze orientiert sich an den tatsächlich erzielten Ticketerlösen in den Unternehmen und berücksichtigt erstmals die spezielle Nutzung der Musik bei Varietéaufführungen.